SO LANGE
So lange, warte ich schon auf dich.
Ich habe dir stets zugeflüstert. 
Ich die leise, zarte Stimme in deinem Inneren,  in deinem Herzen.
Doch so oft hast du mich beiseite geschoben.
Hast gesagt du hättest keine Zeit. Meintest, dass ich die Stimme in deinem Herzen nur Träumereien, nur Spielereien wären.
Das sie, also ich nicht so wichtig bin. Nicht so wichtig bin wie die ernsthafte, wichtige Welt da draußen.

So lange hast du allen da draußen, so viel mehr Glauben geschenkt als mir.

Und mir, aber das bist doch du! Du zweifelst immer noch, ich fühle es.
Doch ich höre nicht auf mit dir zu sprechen, nicht weil ich dich verärgern will. 
Sondern weil ich dich liebe, so sehr, so bedingungslos tief.
Denn du, bist doch ich.

Text: Christiane Leibssle Mai 2020 

DIE LIEBE IN DIR

Umso mehr Frieden in deinem Innersten herrscht, umso mehr Frieden strahlst du nach Außen. Dieser Frieden, diese Glückseligkeit entsteht wenn du bereit bist nach innen zu schauen, bereit zum Tiefenseelentauchen.

Bereit, den Weg zu gehen den deine Seele mit dir gehen möchte. Denn dann erst kann die Liebe sich verströmen.

Aus dir heraus, aus allen Poren, aus jeder Zelle deines Körpers, deines Seins. Einfach so.

Weil du, du bist - immer mehr. Immer wahrhaftiger.

Keine faulen Kompromisse mehr, dir selbst und anderen gegenüber. Du bist wahrhaftig und authentisch geworden, du strahlst.

Die Liebe strahlt durch dich hindurch, du kannst durch sie und mit ihr wirken. Ganz leicht, so leicht.

Du beginnst dich führen zu lassen, von deiner inneren Stimme- Deiner Wahrheit.

Sie führt dich durch Täler und über Berge hinweg. Du machst Rast an einer der schönsten Stellen die das Leben zu bieten hat. Du genießt, du ruhst, du erfreust dich.

Bis du den Ruf in dir hörst, wieder weiter zu gehen.

Umso weiter du gehst, all die Täler und Berge meisterst umso friedlicher wird es in dir. Du genießt dieses Glück, deine Verbundenheit, mit dir -mit allem was ist.

Du gibst dich hin. Du vertraust. Du atmest ein, du atmest aus.

Danke

Text: Christiane Leibssle Mai 2020 /
Bild: Canva

DU BIST DER SPIEGEL MEINER SEELE

Wie kannst du mir vertrauen? ...wenn ich mir selbst nicht traue.

Wie kannst du mir Sicherheit geben? ...wenn ich mich unsicher fühle.

Wie kannst du mir Geborgenheit schenken?
 ...wenn ich mich selbst nicht in mir geborgen fühle?

Wie kannst du mich lieben? ...wenn ich mich selbst nicht liebe?

Wie kannst du mir etwas geben? ...was ich selbst nicht besitze?

 

Worauf wartest du?

 

Wartest du sehnsüchtig?

Jeden Tag? ...schon so lange.

Manchmal hast du es schon fast vergessen, auf was du wartest.

 

Doch der Schmerz erinnert dich, lässt dich nicht vergessen.

 

Du wünscht dir Erlösung - das jemand um die Ecke biegt - das in Ordnung bringt.

Deinen Schmerz sieht, dich in die Arme nimmt, dich erkennt?

Oder das es vom Himmel fällt?

Wartest du auf ein Happy End, deiner eigenen Geschichte?

 

Du wartest schon so lange, stimmt´s?

 

Dann höre auf.

Warte nicht mehr weiter.

Versuch einen anderen Weg.

DEINEN Weg.

 

Hör dir zu.

Nimm dir Zeit.

Was fehlt dir?

Was vermisst du?

Sieh deinen Schmerz, fühle deinen Schmerz - lass in fließen - lasse los.

Werde weich und sanft, liebend und lebend.

 

Befreie dich selbst.

Atme auf.

Gib dir selbst wonach du suchst.

Dann schenke reichlich, von dem was du in dir gefunden hast.

Und das ewige Happy End ist dein.

 

Text: Christiane Leibssle  Juni 2017 / Bild: Privat


Trau dich! Sag ja, zu DIR!

Du spürst, das es so nicht mehr weitergeht?

Du wünscht dir Veränderung?

Willst andere Wege gehen.

Du spürst die Sehnsucht.

Mal groß, mal klein.

Jeden Tag.

Immer wieder.

In dir!

Hast du Angst?

Angst, sie zu fühlen.

Weil du dich frägst,

wie soll das gehen?

Was wird geschehen?

Schaff ich das?

Kann ich das?

Bin ich gut genug?

Du lenkst dich ab, packst sie weg.

Du arbeitest viel.

Gehst oft aus.

Schaust fern

Isst zu viel, trinkst zu viel.

Redest viel.

Immer in Aktion.

Du bist nicht leise.

Hörst dir nicht wirklich zu.

Immer mehr, bist du nicht du.

Die Ohnmacht steigt, die Wut, der Frust, die Traurigkeit.

Wohin damit.

Versteckt hinter Mauern.

Deinem Lächeln.

Immer dicker,

immer höher,

Immer einsamer.

Trau dich!

Sag ja,

zu DIR!

Text: Christiane Leibssle  Juni 2017 / Bild: Privat